liest am Mittwoch, dem 25. Februar 2026 um 19 Uhr im Casimirianum Neustadt aus
Christian Baron, geboren 1985 in Kaiserslautern, lebt als freier Autor in Berlin. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Germanistik in Trier arbeitete er mehrere Jahre als Zeitungsredakteur. 2020 erschien bei Claassen sein literarisches Debüt Ein Mann seiner Klasse, das mittlerweile verfilmt wurde.
Unterschiedlicher könnten Mira, Juli und Ella kaum sein. Mira ist sechzehn, da erleidet sie eine Totgeburt. Der Vater des Kindes ist fort, doch tröstet sie der Nachbarsjunge Ottes. Mira politisiert
sich und träumt vom Dasein als Dichterin. Juli, die jüngste Schwester, beschützt und bevormundet Mira, darüber vergisst sie jedoch, den eigenen Weg zu finden. Die große Schwester Ella hat einen sozialen
Aufstieg durch Heirat hinter sich und wird durch die Probleme der Jüngeren in die Muster ihrer Vergangenheit katapultiert.
Christian Baron erzählt von einer Welt, die Frauen alles verspricht, gegen deren unsichtbare Mauern die drei Schwestern aus „einfachen Verhältnissen“ in der Klassengesellschaft aber unablässig anrennen müssen.
Foto © Hans Scherhaufer
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der kfd Katholische Frauengemeinschaft Diözesanverband Speyer und der Quodlibet Buchhandlung.
liest am Freitag, dem 20. März 2026 um 19 Uhr in der Stadtbücherei Neustadt aus
Valerie Jakob ist das Pseudonym der Übersetzerin Karolina Fell. Sie ist in der Pfalz geboren und besuchte in Neustadt/Weinstraße das Gymnasium. Nach einem Studium der Germanistik und Geschichte arbeitet sie seit langem in Berlin als Übersetzerin. Sie übertrug u.a. Romane von Jojo Moyes und Bernard Cornwell ins Deutsche. Unter ihrem Autorennamen schreibt sie von den Verstrickungen einzelner Schicksale in den großen Lauf der Geschichte.
Eine packende Familiengeschichte vor dem Hintergrund der deutschen Nachkriegsgesellschaft und dem Schweigen über die NS-Zeit: Als Lilo Nachforschungen zu dem Schicksal ihrer totgeschwiegenen Großmutter Agnes anstellt,
ahnt sie nicht, was sich vor ihr auftun wird – und noch weniger, was das alles mit ihr selbst zu tun hat und welches Geheimnis ihre Mutter Monika immer mit sich herumgetragen hat. Sie will endlich verstehen, warum es
von der Großmutter heißt, sie habe die Familie zerstört. Immer tiefer führen die Nachforschungen in die Alltagswirklichkeit der damaligen Zeit und zu Abgründen, die sich hinter der glänzenden Oberfläche des
Wirtschaftswunders verbergen konnten.
Mithilfe eines Freundes stößt sie auf wichtige Dokumente in den Archiven und kann einen Teil von Agnes Geschichte rekonstruieren – ein Neuanfang für Lilos Familie in der Gegenwart.
Foto © privat
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadtbücherei und der Quodlibet Buchhandlung.
liest am Dienstag, dem 05. Mai 2026 um 19 Uhr in der Stadtbücherei Neustadt aus
Angela Steidele, geb. 1968, studierte Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft und Philosophie und promovierte 2002 an der Universität Siegen in Allgemeiner Literaturwissenschaft. „Aufklärung. Ein Roman“ war 2023 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Die Autorin lebt in Köln.
Mit Angela Steideles Roman tauchen wir ins Dunkel des Kinosaals ein, in die Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts – und in das Leben zweier Schauspiel-Ikonen: Greta Garbo und Marlene Dietrich.
Auf der Leinwand treffen sich Greta Garbo und Erika Mann 1969 in einem Schweizer Bergdorf und erinnern sich. An die Roaring Twenties und die Berliner Bohème, die in den Nachtclubs mit allen Konventionen brach.
An eine Zeit, in der die Deutschen Hollywood und ganz Amerika durcheinanderwirbelten. Als Erika Mann mit ihrem antifaschistischen Kabarett „Die Pfeffermühle“ das Publikum begeisterte, während die ganze Welt ins
Dunkel glitt. An die Zensur nach 1933, auch in den Vereinigten Staaten. Und wie gut kannten sich eigentlich Greta Garbo und Marlene Dietrich? Sie haben gemeinsam ihre Zeit verändert: haben den Frauen die Hosen
erobert und – zumindest auf der Leinwand – die Freiheit in der Liebe. Und nicht zuletzt teilten sie sich jahrelang eine Geliebte und spannten sich gegenseitig die Liebhaber aus.
Foto © Heike Steinweg/Suhrkamp Verlag
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadtbücherei und der Quodlibet Buchhandlung.
Das Literarische Forum wurde im Juni 1989 gegründet und holt seit nunmehr über 30 Jahren renommierte Schriftstellerinnen und Schriftsteller nach Neustadt, stellt dem Publikum
literarische Debuts vor und macht auf Autorinnen und Autoren aus der Region aufmerksam.
„Wer sich in Neustadt und der Region für zeitgenössische Literatur und ihre Repräsentanten interessiert, kommt am Literarischen Forum nicht vorbei",
schrieb Gerhild Wissmann bereits am 8. Mai 2001 in der RHEINPFALZ.
Zu diesem Zeitpunkt hatte der der Verein mit dem damaligen Vorsitzenden Wolfgang Merkel bereits mehr als hundert Lesungen, Autorenbegegnungen und auch
Kunstausstellungen veranstaltet. Zu Gast waren so renommierte Autoren wie Karl Krolow, Peter Härtling, Christoph Ransmayr oder Luise Rinser.
Unvergessen für viele die Reihe mit der deutsch-deutschen Wendeliteratur. Autoren wie Wolfgang Hilbig, Thomas Rosenlöcher, Thomas Brussig,
Freya Klier, Erich Loest oder Günter de Bruyn trugen dazu bei, dem Publikum die deutsch-deutsche Literatur nahezubringen. Ein weiterer Höhepunkt in
der Vereinsgeschichte war die Reihe "Russland erzählt", u.a. mit Ljudmila Ulitzkaja, Viktor Pelewin und Alexander Askoldow. Bekannte Namen im
Programm der letzten Jahre waren Melinda Nadj Abonji, Ursula Krechel oder Nino Haratischwilli.
Immer schon hat das Literarische Forum auch auf Autorinnen und Autoren aus der Region mit seinen Veranstaltungen aufmerksam gemacht, darunter Michael
Bauer, Guido Dieckmann, Gabriele Weingartner oder Monika Geier und Madeleine Giese.
Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail!
Seit Herbst 2019 gehören zum Vorstand des Literarischen Forums:
Angelika Hesse
(Geschäftsführerin)
Jeanette Jung
(Finanzen)
Mirjam Alberti
(Programmgestaltung)
Frank Schwarz
(Programmgestaltung)
Alle Vorstandsmitglieder verstehen sich als "Literatur-Enthusiasten" und möchten den Mitgliedern sowie den Gästen und Besucherinnen und Besuchern der
Lesungen ein abwechslungsreiches und interessantes Programm bieten. Wir setzen auf Ihr Interesse am gesprochenen Wort und wünschen uns einen lebendigen
Austausch mit den Autorinnen und Autoren bei unseren Lesungen.
Viel Vergnügen!
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Als Mitglied fördern Sie Autorenlesungen, Buchvorstellungen und andere literarische Veranstaltungen. Nur durch die regelmäßigen Beiträge der Mitglieder ist die Planung und
Organisation von Veranstaltungen möglich. Als Mitglied erhalten Sie vorab Informationen über die Veranstaltungen und zahlen bei Veranstaltungen einen ermäßigten Eintrittspreis.
Der Jahresbeitrag beträgt für
Schüler/innen | Studierende | Auszubildende | BFDler/innen | Rentner/innen - Euro 10,-
Erwachsene - Euro 20,-
Paare - Euro 25,-
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schicken Sie die ausgefüllte Erklärung an die Adresse des Lit|Fo (siehe Impressum).
Unsere Satzung zum
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Das Team der Stadtbücherei unter Leitung von Frau Wilhelm verdient unseren besonderen Dank für die langjährige gute Zusammenarbeit. Durch die gemeinsame Durchführung von einigen Lesungen und anderen Veranstaltungen können zum einen namhafte Autorinnen und Autoren nach Neustadt geholt werden, zum anderen aber bietet dies auch die Möglichkeit, das finanzielle Risiko bei unbekannteren Autoren für beide Seiten zu minimieren.
Mit der Buchhandlung Quodlibet (in der Kellereistraße gelegen) arbeitet das Literarisches Forum Neustadt e.V. seit seiner ersten Autorenlesung im Oktober 1989 (Anna Wimschneider) zusammen, d.h. die engagierte Buchhandlung betreut nicht nur am Veranstaltungsabend den Büchertisch und übernimmt den Vorverkauf der Eintrittskarten, sondern beteiligt sich auch an den Kosten der Veranstaltung.
Nicht allein finanzielle Zuwendungen, sondern auch das kulturfreundliche Klima in Neustadt erleichtern uns das Leben. Die Vielzahl der in Neustadt ansässigen Buchhandlungen ebenso wie die große kulturelle Vielfalt der Stadt wirken sich positiv auf das Interesse an Büchern und Literatur aus.
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